
Rechtsanwalt für
Anfechtung letztwilliger
Verfügungen
Anfechtung letztwilliger Verfügungen – wenn der letzte Wille rechtlich überprüft werden muss
Der letzte Wille eines Verstorbenen ist im Erbrecht grundsätzlich zu respektieren. Dennoch gibt es Situationen, in denen Testamente oder Erbverträge fehlerhaft zustande gekommen sind. In solchen Fällen kann eine Anfechtung der letztwilligen Verfügung möglich und sinnvoll sein. Ob eine Anfechtung Erfolg hat, hängt von strengen gesetzlichen Voraussetzungen ab – die Unterstützung durch einen erfahrenen Rechtsanwalt im Erbrecht ist dabei entscheidend.

RECHTSANWÄLTIN BEATE WINKLER
Rechtsanwältin Fachanwältin für Familienrecht Fachanwältin für Erbrecht Mediatorin
Was bedeutet die Anfechtung des letzten Willens?
Die Anfechtung ist ein rechtliches Mittel, um eine letztwillige Verfügung – etwa ein Testament oder einen Erbvertrag – ganz oder teilweise unwirksam zu machen. Ziel der Anfechtung ist es, den letzten Willen zu korrigieren, wenn dieser nicht dem tatsächlichen Willen des Erblassers entsprach.
Im Erbrecht führt eine erfolgreiche Anfechtung dazu, dass entweder eine frühere Verfügung gilt oder die gesetzliche Erbfolge eintritt. Ein Rechtsanwalt prüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Anfechtung erfüllt sind und welche Folgen sich daraus ergeben.
Gründe für die Anfechtung letztwilliger Verfügungen
Nicht jede Unzufriedenheit mit dem letzten Willen rechtfertigt eine Anfechtung. Das Erbrecht lässt eine Anfechtung nur bei bestimmten Anfechtungsgründen zu. Typische Fälle sind:
- Irrtum des Erblassers über den Inhalt oder die Folgen der Verfügung
- Drohung oder Täuschung, durch die der letzte Wille beeinflusst wurde
- Übergehung pflichtteilsberechtigter Personen, etwa durch Unkenntnis
- Testierunfähigkeit, z. B. aufgrund von Krankheit oder geistiger Beeinträchtigung
Ein spezialisierter Rechtsanwalt für Erbrecht analysiert sorgfältig, ob ein anerkannter Anfechtungsgrund vorliegt.
Wer darf eine Anfechtung erklären?
Im Erbrecht ist die Anfechtung nur bestimmten Personen erlaubt. Anfechtungsberechtigt ist, wer durch die Unwirksamkeit des letzten Willens einen rechtlichen Vorteil erlangen würde. Dazu zählen häufig:
- gesetzliche Erben
- übergangene Pflichtteilsberechtigte
- begünstigte Personen aus früheren letztwilligen Verfügungen
Ein Rechtsanwalt klärt, ob Du zur Anfechtung berechtigt bist und wie Deine Erfolgsaussichten einzuschätzen sind.
Fristen und Form der Anfechtung
Die Anfechtung eines letzten Willens unterliegt im Erbrecht strengen Fristen. In der Regel muss die Anfechtung innerhalb eines Jahres erfolgen, nachdem der Anfechtungsberechtigte vom Anfechtungsgrund Kenntnis erlangt hat.
Die Anfechtungserklärung muss gegenüber dem zuständigen Nachlassgericht abgegeben werden. Ein Rechtsanwalt sorgt dafür, dass Fristen eingehalten, Formvorschriften erfüllt und alle rechtlichen Argumente korrekt vorgetragen werden.
Rechtsanwalt für Anfechtung im Erbrecht – kompetente Unterstützung
Wenn Zweifel bestehen, ob der letzte Wille wirksam zustande gekommen ist, solltest Du frühzeitig handeln. Ein Rechtsanwalt für Erbrecht berät Dich umfassend zur Anfechtung, klärt Deine Rechte und setzt Deine Interessen konsequent durch.
Die rechtzeitige anwaltliche Beratung ist oft der entscheidende Faktor, um im Erbrecht zu Deinem Recht zu kommen und unfaire oder fehlerhafte Regelungen erfolgreich anzufechten.

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